Diesen Monat im Portrait
März
Rudolf J. Sommer
Wer ist Rudolf J. Sommer
Der in *Bad Füssing lebende Maler Rudolf J. Sommer (1950) ist Autodidakt und beschäftigt sich seit seiner Jugend intensiv mit der Malerei. Besonders der Umgang mit Farbe als Ausdrucksmittel steht im Zentrum seines künstlerischen Schaffens.
In seinen bevorzugten Techniken der Pastell- und Acrylmalerei nutzt Sommer die Leuchtkraft intensiver Farben, um Stimmungen der Natur einzufangen. Landschaften, Lichtverhältnisse und atmosphärische Eindrücke bilden häufig den Ausgangspunkt seiner Arbeiten.
Viele seiner Motive entstehen zunächst direkt vor Ort – in Form von Skizzen oder Fotografien. Im Atelier entwickelt der Künstler daraus eigenständige Bildkompositionen, die Erinnerungen, Wahrnehmungen und persönliche Empfindungen miteinander verbinden. Dabei lebt seine Malerei vom Zusammenspiel unterschiedlichster Farbtöne, die bewusst in ihrer kompositorischen Wirkung eingesetzt werden.
Während des Malprozesses verändert sich das Bild oft und gewinnt eine neue Aussage, die über das ursprüngliche Motiv hinausgeht. So entstehen Werke, in denen Farbe, Stimmung und Erinnerung eine zentrale Rolle spielen.
Seit 1989 zeigt Rudolf J. Sommer seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland.+
Künstlerische Arbeitsweise
Die künstlerische Arbeit von Rudolf J. Sommer beginnt häufig direkt in der Natur. Landschaften, Lichtstimmungen und besondere atmosphärische Momente bilden den Ausgangspunkt vieler seiner Bilder. Vor Ort fertigt der Künstler Skizzen an oder hält Motive fotografisch fest. Diese Eindrücke dienen später im Atelier als Grundlage für die malerische Umsetzung.
Im Zentrum seines Schaffens steht die Farbe als Ausdrucksträger. In der Pastell- und Acrylmalerei experimentiert Sommer mit intensiven Farbtönen und deren Zusammenspiel. Die Bilder entstehen dabei nicht als reine Abbildung der Wirklichkeit, sondern als persönliche Interpretation von Natur, Erinnerung und Stimmung.
Charakteristisch für seine Werke ist das Nebeneinander unterschiedlichster Farben, die bewusst in ihrer kompositorischen Wirkung eingesetzt werden. Während des Malprozesses entwickelt sich das Bild Schritt für Schritt weiter. Farben werden verändert, überlagert oder verstärkt, sodass sich oft eine neue Bildaussage ergibt, die über das ursprüngliche Motiv hinausgeht.
So entstehen Arbeiten, die nicht nur Landschaften zeigen, sondern vor allem Stimmungen und emotionale Eindrücke der Natur sichtbar machen.
Im Gespräch mit Rudolf J. Sommer
Was inspiriert Sie zu Ihren Bildern?
Die Natur ist für mich eine unerschöpfliche Inspirationsquelle. Licht, Farben und besondere Stimmungen in der Landschaft faszinieren mich immer wieder. Viele Motive entstehen aus Eindrücken, die ich direkt draußen sammle. Oft sind es kleine Details oder besondere Lichtmomente, die mich zu einem Bild anregen.
Wie entstehen Ihre Arbeiten?
Oft fertige ich vor Ort Skizzen an oder fotografiere Motive, die mich besonders ansprechen. Im Atelier entwickle ich daraus meine Bilder weiter. Dabei geht es mir weniger um eine genaue Wiedergabe der Landschaft als um meine persönliche Wahrnehmung und Erinnerung. Während des Malprozesses verändert sich das Bild häufig und entwickelt eine eigene Dynamik.
Welche Rolle spielt die Farbe in Ihrer Malerei?
Farbe ist für mich das wichtigste Ausdrucksmittel. Ich arbeite gerne mit kräftigen Farbtönen und probiere aus, wie sie miteinander wirken. Dadurch entstehen Bilder, die stark von der Stimmung und vom Zusammenspiel der Farben leben. Manchmal führt gerade ein ungewöhnlicher Farbkontrast zu neuen Bildideen.
Mit welchen Techniken arbeiten Sie?
Ich arbeite hauptsächlich mit Pastell- und Acrylmalerei, beschäftige mich aber auch mit der Hinterglasmalerei. Diese Technik erfordert eine besondere Arbeitsweise, da das Bild seitenverkehrt aufgebaut wird und Schicht für Schicht entsteht. Gerade diese Herausforderung macht die Hinterglasmalerei für mich besonders spannend.
Welche Motive tauchen in Ihren Bildern immer wieder auf?
Viele meiner Arbeiten beschäftigen sich mit Landschaften, Feldern, Wasserflächen oder Baumgruppen. Mich interessieren besonders die unterschiedlichen Stimmungen der Natur – vom ruhigen See bis zu farbintensiven Landschaften.
Was möchten Sie mit Ihren Bildern vermitteln?
Meine Bilder sollen vor allem Stimmungen sichtbar machen. Wenn Betrachter beim Anschauen eigene Erinnerungen oder Gefühle entdecken, freut mich das besonders. Für mich ist ein Bild dann gelungen, wenn es eine persönliche Atmosphäre vermittelt.

Hinterglasmalerei

Moderner Realismus

Abstrakte Expressionistische
Ausstellungen (Auswahl)
seit 1989
Regelmäßige Ausstellungen im In- und Ausland
Einzelausstellungen (Auswahl)
1992 – Burg Weißenstein, Regen
1993 – Städtische Galerie Bad Griesbach
2009 – Städtische Galerie Bad Griesbach
2010 – Badhaus Bad Griesbach
2011 – Kleine Galerie Ruhstorf an der Rott
2014 – Marktgalerie Rotthalmünster – „Farben des Südens“
2017 – Spielbank Bad Füssing
2024 – Hotel Königshof Bad Füssing
2026 – Rathaus Neuhaus am Inn – „Fluss der Zeit“
Gruppen- und Themenausstellungen (Auswahl)
1990 – „Kunst zu Aids“, Artothek Passau / Städtische Galerie Bad Griesbach
1991 – Große Ostbayerische Kunstausstellung, BBK Regensburg
2013 – Landkreisgalerie Schloss Neuburg – BBK Ausstellung
2016–2019 – Ausstellungen mit der Künstlergruppe MachART (Passau, Schärding, Ruhstorf u. a.)
2020 – Rathaus Aidenbach – Ausstellung mit Herwig Weißgerber
2022 – „LYNX – Im Zeichen des Luchses“, Bayerisch Eisenstein
2023 – Galerie im Turm Vilshofen – „Paradies und Inferno“
2024 – Kulturmodell Passau – „Windungen“
Weitere Ausstellungen
Regelmäßige Beteiligung an den BBK Jahresausstellungen im Kulturmodell Passau und im Alten Rathaus Pfarrkirchen.
Weitere Informationen:
www.kuenstleratelier-sommer.de




