Newcomerin des Monats

März 2026

Kerstin Huber

Lächelnde Frau mit schulterlangem braunem Haar und heller, floraler Spitzenbluse vor einem neutralen, weich ausgeleuchteten Hintergrund.

Kurzportrait

Kerstin Huber, geboren 1987, lebt und arbeitet in Niederalteich. Als leidenschaftliche Malerin bringt sie Emotionen, Stimmungen und persönliche Eindrücke auf die Leinwand. Ihre Werke entstehen aus einem feinen Gespür für Farben, Formen und Atmosphäre.

2024 begann sie einen Aquarellkurs bei Marianne Amann – zunächst als kreativen Ausgleich zu ihrem beruflichen Alltag. Bereits nach der ersten Einheit entschied sie sich für einen eigenen Aquarellkasten und begann nahezu täglich zu malen. Im November 2024 folgte der Schritt zur Acrylmalerei. Für das Unternehmen, in dem sie tätig ist, entstanden zwei Arbeiten – ein Moment, der den Übergang vom Ausgleich zur ernsthaften künstlerischen Entwicklung markierte.

Seit 2023 verheiratet, verbindet sie familiäre Verbundenheit mit kreativer Freiheit – verwurzelt in Niederbayern und inspiriert vom Leben selbst.

Laudatio

Mit Kerstin Huber stellen wir eine Künstlerin vor, deren Arbeiten von stiller Kraft und atmosphärischer Tiefe geprägt sind. Ihre Malerei lebt von einem sensiblen Umgang mit Farbe und einem Gespür für Weite, Licht und Stimmung.

In ihren Werken öffnet sich ein Raum zwischen Realität und Empfindung – Horizonte, die nicht nur sichtbar, sondern fühlbar werden.

Als Newcomerin des Monats März 2026 bereichert sie „Verborgene Horizonte“ mit einer klaren, authentischen Handschrift und einer bemerkenswerten künstlerischen Präsenz.

Aquarellbild eines einzelnen, breit gewachsenen Baumes in einer goldgelben Landschaft unter hellem Himmel mit sanften Wolken.

Der alleinstehende Baum in der goldenen Fläche steht für Ruhe, Beständigkeit und innere Klarheit. Mit transparenter Farbführung und bewusst gesetzten Freiräumen lässt sie Atmosphäre entstehen, ohne zu überzeichnen.

Die leise Kraft der Reduktion

 

 

In ihren Aquarellen zeigt Kerstin Huber ein feines Gespür für Stimmung, Raum und Zwischenmenschliches. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Weite und Begegnung – zwischen der stillen Landschaft und dem menschlichen Alltag.

Kerstin Huber vertraut auf die Wirkung des Ungesagten. Ihre Malerei ist nicht laut, sondern sensibel und offen – sie lädt dazu ein, innezuhalten und eigene Geschichten in den Bildern zu entdecken.

Minimalistisches Aquarell mit mehreren stilisierten Figuren auf weißem Hintergrund, darunter eine Person mit Luftballons, eine kleine Gruppe von Menschen, eine Person mit Hund und eine Figur mit Geburtstagstorte.

Dem gegenüber stehen ihre reduzierten Figurenstudien: Menschen in alltäglichen Momenten – mit Ballons, im Gespräch, unterwegs mit Hund oder mit einer Torte in der Hand. Die Figuren bleiben bewusst anonym und universell. Gerade in ihrer Zurückhaltung entfalten sie emotionale Nähe.

Im Gespräch mit Kerstin Huber

Wie entsteht ein neues Werk bei dir – planst du es oder arbeitest du intuitiv?
Ich male intuitiv. Ich beginne fast immer mit dem Himmel – das ist auch der zeitintensivste Teil. Alles andere fügt sich dann nach und nach. Manchmal entsteht am Ende sogar etwas ganz anderes als ursprünglich gedacht.


Was fasziniert dich besonders an der Arbeit mit Aquarell und transparenten Farben?
Eigentlich arbeite ich mittlerweile lieber mit Acryl als mit Aquarell. Acryl gibt mir mehr Möglichkeiten in der Tiefe und im Aufbau der Bilder. Trotzdem schätze ich an transparenten Farben die Leichtigkeit und das Spiel mit Licht.


Deine Bilder strahlen Ruhe und Weite aus – ist das ein bewusstes künstlerisches Ziel?
Ja, ich möchte, dass meine Bilder Ruhe ausstrahlen. Das Leben ist hektisch genug – deshalb sollen meine Arbeiten zum Verweilen einladen. Der Blick darf ruhen. Auch in meinem Zuhause bevorzuge ich eher ruhige, zurückhaltende Motive.


Welche Rolle spielt Natur in deiner Inspiration?
Natur spielt eine sehr große Rolle – vor allem der Himmel. Mein Handy ist voll mit Fotos von Wolken. Sobald ich draußen bin, geht mein Blick automatisch nach oben. Ob stürmisch und düster, imposante Wolkenformationen oder ein kräftiges Abendrot – der Himmel fasziniert mich immer wieder aufs Neue.


Gibt es Themen oder Motive, zu denen du immer wieder zurückkehrst?
Ich male gerne reduzierte Landschaften. Ein Motiv, zu dem ich oft zurückkomme, ist der Gewitterhimmel – besonders der Moment kurz vor einem Gewitter. Diese gespannte, fast stille Atmosphäre hat für mich eine ganz besondere Wirkung.


Was sollen Betrachter fühlen oder entdecken, wenn sie deine Arbeiten ansehen?
Ich wünsche mir, dass der Betrachter zur Ruhe kommt und den Moment der Stille spürt – wie bei einem aufziehenden Gewitter, wenn man das Gefühl hat, die Erde hält kurz den Atem an.


Wohin möchtest du dich künstlerisch in den nächsten Jahren entwickeln?
Ich merke selbst schon eine Entwicklung in meinen Arbeiten. Die Bilder enthalten mehr Details und gewinnen zunehmend an Perspektive. Trotzdem ist es mir wichtig, dass man sofort erkennt: Dieses Bild ist von mir. Eine eigene Handschrift mit Wiedererkennungswert – das ist mein Ziel.

Landschaftsgemälde mit weitem Himmel und markanten, wolkenartigen Strukturen über sanften Hügeln in Ocker- und Grüntönen

Künstlerisches Statement

„Meine Arbeiten entstehen aus Momenten der Stille.
Mich interessiert der Raum zwischen Mensch und Landschaft – das, was nicht laut ist, aber spürbar bleibt.

Mit transparenter Farbe, reduzierter Form und bewusstem Freiraum versuche ich, Stimmungen sichtbar zu machen.
Meine Bilder sind Einladungen zum Innehalten.“

Künstlerische Schwerpunkte

  • Acryl & Malerei mit transparenter Farbführung

  • Landschaften und reduzierte Figurenstudien

  • Stille Momente des Alltags

  • Atmosphäre, Weite und Zwischenräume

Kuratorische Notiz

Kerstin Huber arbeitet mit Zurückhaltung und Vertrauen in die Wirkung der Reduktion. Ihre Bildräume sind offen, lichtdurchlässig und von einer leisen Emotionalität getragen. Landschaft und Mensch stehen nicht im Kontrast, sondern im Dialog.

Gerade in der bewussten Einfachheit entfaltet sich die Tiefe ihrer Arbeiten – sie laden dazu ein, eigene Erinnerungen und Empfindungen in ihnen wiederzufinden.

Werke im Original erleben oder über eine individuelle Auftragsarbeit sprechen?

Gerne laden wir Sie ein, die Arbeiten persönlich zu entdecken und sich ein eigenes Bild von Farbwirkung und Atmosphäre zu machen. Für Anfragen zu verfügbaren Werken, Ausstellungen oder individuellen Projekten nehmen Sie bitte Kontakt über die Website auf oder schreiben Sie direkt eine persönliche Nachricht.

Ein Ateliertermin kann nach Vereinbarung jederzeit arrangiert werden.

 

 

Kerstin Huber in der regionalen Presse

 

Pressebericht – Passauer Neue Presse

Im Rahmen der Frühjahrsausstellung des Kunstvereins Deggendorf wurde auch über Kerstin Huber in der Passauer Neuen Presse berichtet. Der Artikel würdigt ihre Ausstellungspremiere und hebt insbesondere ihr Werk „Spiegel der Stille“ hervor, das durch seine ruhige, atmosphärische Bildsprache überzeugt.

Mit der Teilnahme an der Gemeinschaftsausstellung reiht sich Kerstin Huber in die Vielfalt regionaler Künstlerinnen und Künstler ein und setzt zugleich einen eigenen, sensiblen Akzent innerhalb der präsentierten Arbeiten.

Quelle: Passauer Neue Presse, Frühjahrsausstellung des Kunstvereins Deggendorf

Aquarellbild eines einzelnen, breit gewachsenen Baumes in einer goldgelben Landschaft unter hellem Himmel mit sanften Wolken.

Weiten

Das Aquarell zeigt einen alleinstehenden, weit ausladenden Baum inmitten einer warmen, goldgelben Landschaft. Die lockere, transparente Farbführung lässt Himmel und Feld ineinanderfließen und erzeugt eine ruhige, offene Atmosphäre. Zarte Blau- und Grautöne im Hintergrund deuten ferne Hügel an, während die strukturierte Papieroberfläche dem Werk eine natürliche Tiefe verleiht.

Das Motiv wirkt still und kraftvoll zugleich – ein Sinnbild für Beständigkeit, Freiheit und die Weite des Horizonts.

Minimalistisches Aquarell mit mehreren stilisierten Figuren auf weißem Hintergrund, darunter eine Person mit Luftballons, eine kleine Gruppe von Menschen, eine Person mit Hund und eine Figur mit Geburtstagstorte.

Begegnungen

Minimalistisches Aquarell mit mehreren stilisierten Figuren auf weißem Hintergrund, darunter eine Person mit Luftballons, eine kleine Gruppe von Menschen, eine Person mit Hund und eine Figur mit Geburtstagstorte.

Landschaftsgemälde mit weitem Himmel und markanten, wolkenartigen Strukturen über sanften Hügeln in Ocker- und Grüntönen

Himmel über dem Tal

Das Gemälde zeigt eine offene Landschaft mit sanft geschwungenen Hügeln, die in warmen Ocker- und Grüntönen gestaltet sind. Der Blick führt in ein Tal, das sich zwischen zwei Anhöhen öffnet. Darüber spannt sich ein weiter, intensiv blauer Himmel, in dem helle, dynamisch geformte Wolken wie in Bewegung erscheinen.

Die kräftige Pinselführung und die vielschichtige Farbstruktur verleihen dem Werk Tiefe und Ausdruckskraft. Das Zusammenspiel von Erde und Himmel erzeugt eine spannungsreiche, zugleich ruhige Atmosphäre – ein Bild von Weite, Natur und innerem Aufbruch.

Landschaftsgemälde mit weitem Himmel und markanten, wolkenartigen Strukturen über sanften Hügeln in Ocker- und Grüntönen

Vor dem Aufziehen

Eine dunkle, fast bedrohlich wirkende Himmelsfläche spannt sich über einer kargen Bergkette. Das Licht bricht nur zaghaft durch die schweren Wolken und legt sich wie ein schmaler Schleier über die schneebedeckten Gipfel. Darunter ruht eine stille, weite Wasserfläche – ruhig, tief und nahezu unbewegt.

Das Bild lebt vom Kontrast zwischen der massiven Dunkelheit des Himmels und der klaren, kühlen Präsenz der Berge. Es fängt jenen Moment ein, in dem sich etwas ankündigt – eine Wetterveränderung, ein Umschwung, vielleicht ein Gewitter. Die Atmosphäre ist gespannt, aber zugleich ruhig – ein Innehalten zwischen Licht und Schatten.

Landschaftsgemälde mit weitem Himmel und markanten, wolkenartigen Strukturen über sanften Hügeln in Ocker- und Grüntönen

Wenn die Erde den Atem anhält

Eine weite, goldgelbe Landschaft breitet sich unter einem schweren, bewegten Himmel aus. Dunkle Wolken schieben sich übereinander, dicht und kraftvoll, während am Horizont ein schmaler Lichtstreifen die Ferne erhellt.

Das Bild lebt vom Spannungsfeld zwischen Licht und Dunkelheit – zwischen der ruhigen, offenen Fläche des Feldes und der dramatischen Dynamik des Himmels. Es fängt jenen stillen Moment ein, kurz bevor ein Gewitter losbricht: die Luft ist geladen, die Welt scheint für einen Augenblick innezuhalten.

In der Reduktion von Form und Motiv entsteht eine eindringliche Atmosphäre von Weite, Stille und innerer Sammlung.

Landschaftsgemälde mit weitem Himmel und markanten, wolkenartigen Strukturen über sanften Hügeln in Ocker- und Grüntönen

Weite unter ziehenden Wolken

Ein weiter Himmel spannt sich über einer ruhigen Landschaft. Mehrere kraftvolle Wolkenformationen ziehen über das leuchtende Blau, durchzogen von feinen Lichtstrahlen, die dem Bild Bewegung und Tiefe verleihen.

Unterhalb des Himmels breitet sich eine sanft modellierte Landschaft mit Wasserläufen und Hügeln aus. Die Erd- und Blautöne im unteren Bereich bleiben zurückhaltend und ruhig, während der Himmel das eigentliche Geschehen bestimmt.

Das Bild vermittelt Offenheit und Weite – einen Moment, in dem der Blick nach oben wandert und Raum entsteht. Zwischen Licht und Schatten entsteht eine stille, kontemplative Atmosphäre, die zum Innehalten einlädt.

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Regional. Unabhängig. Kuratiert.
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Klasse Künstlerin, klasse Kunstwerke! Ich wünsche Kerstin weiterhin viel Erfolg!

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