Newcomerin des Monats
Mai 2026
Carola Scheider
Wer ist Carola Scheider
Carola Scheider wurde am 22. März 1962 in Wolgast nahe Usedom geboren. Sie wuchs in einer ländlich geprägten Umgebung auf, beeinflusst von Natur und Ostseelandschaft.
Das Zeichnen und Malen begleiteten sie von Kindheit an. Ihr künstlerischer Weg entwickelte sich autodidaktisch und blieb über viele Jahre hinweg ein beständiger Teil ihres Lebens – unabhängig von beruflichen und persönlichen Stationen.
2009 arbeitete sie in Berlin in einer Malgruppe bei einem renommierten Künstler. In dieser Zeit vertiefte sie ihre Techniken und setzte sich intensiv mit unterschiedlichen Ausdrucksformen auseinander.
Ihre Arbeiten sind expressionistisch geprägt. Sie entstehen intuitiv und folgen keinem festen Stil. Im Mittelpunkt steht die Atmosphäre – offen für Wahrnehmung und Interpretation.
Für Carola Scheider vollendet sich Kunst im Auge der Betrachtenden.
Künstlerischer Ansatz
Die Arbeiten von Carola Scheider entstehen intuitiv.
Atmosphäre und Ausdruck stehen im Zentrum.
Die Bildsprache bleibt offen.
Bedeutung entsteht im Blick der Betrachtenden.
„Kunst entsteht im Moment.
Ihre Bedeutung im Blick der Betrachtenden.“
Im Gespräch mit Carola Scheider
Was bedeutet Malerei für Sie?
Malerei ist für mich ein intuitiver Prozess. Sie entsteht im Moment, ohne festen Plan, getragen von dem, was sich zeigt. Es ist ein sehr persönlicher Ausdruck, der sich oft erst im Tun erschließt.
Wie hat sich Ihr künstlerischer Weg entwickelt?
Mein Weg ist autodidaktisch gewachsen. Über viele Jahre war die Malerei ein stiller Begleiter, der sich durch verschiedene Lebensphasen gezogen hat. Sie war nie weg, sondern immer präsent – manchmal leise, manchmal stärker im Vordergrund.
Wie entstehen Ihre Arbeiten?
Meine Bilder entwickeln sich aus einer Stimmung heraus. Farbe, Bewegung und Ausdruck entstehen im Prozess und beeinflussen sich gegenseitig. Ich lasse bewusst Raum für Veränderung und arbeite ohne feste Vorgaben.
Was steht im Mittelpunkt Ihrer Kunst?
Im Zentrum stehen Atmosphäre und Ausdruck. Mich interessiert weniger das konkrete Motiv, sondern das, was ein Bild auslöst. Die Arbeiten sollen offen bleiben und eigene Wahrnehmungen ermöglichen.
Wann ist ein Werk für Sie vollendet?
Ein Bild ist für mich dann abgeschlossen, wenn es eine gewisse Präsenz erreicht hat. Wenn ich das Gefühl habe, dass es für sich selbst stehen kann. Seine eigentliche Bedeutung entsteht im Blick der Betrachtenden.
„Intuition formt das Bild. Bedeutung entsteht im Sehen.“




