Newcomerin des Monats
April 2026
Kamila Sappok
Wer ist Kamila Sappok?
Kamila Sappok entdeckte schon in ihrer Jugend die Malerei als ihre wichtigste Ausdrucksform. Als Autodidaktin vertiefte sie ihr Wissen durch intensive Studien zu Perspektive, Licht, Schatten und Farbkomposition sowie durch das Nachmalen großer Meisterwerke.
Besonders fasziniert sie die Porträtmalerei, denn Gesichter erzählen Geschichten von Persönlichkeit und Leben. Neben Porträts entstehen in ihrem Atelier auch Werke aus Natur-, Tier- und freien Themenbereichen.
Seit zwei Jahren ist sie Mitglied im Kunstverein Deggendorf und stellt ihre Arbeiten regelmäßig aus. Die Begegnung mit Menschen und ihre individuellen Geschichten sind für sie eine der wichtigsten Inspirationsquellen ihrer Kunst.
Denn die Kunst ist eine Tochter der Freiheit
und von der Notwendigkeit des Geistes,
nicht von der Notdurft der Materie
will sie ihre Vorschriften empfangen
— Friedrich von Schiller
Arbeitsweise
Kamila Sappok arbeitet mit großer Aufmerksamkeit für Details, Ausdruck und Atmosphäre. Viele ihrer Werke entstehen auf Grundlage von Fotografien, die sie sorgfältig studiert, um Charakter, Stimmung und besondere Merkmale eines Motivs einzufangen. Besonders bei Porträts legt sie großen Wert darauf, nicht nur die äußere Erscheinung darzustellen, sondern auch Persönlichkeit und Ausstrahlung sichtbar zu machen.
Ihre Bilder entwickelt sie Schritt für Schritt – von der ersten Skizze über den Aufbau von Formen und Farben bis hin zu feinen Details und Lichtakzenten. Dabei arbeitet sie überwiegend mit Acryl- und Ölfarben, kombiniert diese jedoch gelegentlich auch mit zeichnerischen Techniken.
Wichtig ist ihr zudem der persönliche Austausch mit Menschen. Gespräche über Wünsche, Erinnerungen oder besondere Bedeutungen eines Motivs fließen häufig in ihre Arbeiten ein. So entstehen Kunstwerke, die nicht nur ein Motiv zeigen, sondern auch eine individuelle Geschichte erzählen.
Ein kleines Interview mit Kamila Sappok
Was bedeutet Kunst für Sie?
Kunst ist für mich eine Möglichkeit, Gedanken, Gefühle und Eindrücke sichtbar zu machen. Sie erlaubt mir, Dinge auszudrücken, für die Worte oft nicht ausreichen.
Was inspiriert Sie zu Ihren Werken?
Inspiration finde ich überall – in der Natur, in Begegnungen mit Menschen oder in kleinen Momenten des Alltags. Oft entsteht eine Idee ganz plötzlich, manchmal aus einer Stimmung oder einer Erinnerung.
Warum malen Sie besonders gerne Porträts?
Gesichter erzählen Geschichten. Sie zeigen Persönlichkeit, Emotionen und Lebenserfahrungen. Mich fasziniert es, diese Geschichten in einem Bild sichtbar zu machen.
Wie entsteht ein neues Werk?
Meist beginnt alles mit einer Idee oder einem Foto. Daraus entsteht zunächst eine Skizze, bevor ich Schritt für Schritt Farben, Formen und Licht aufbaue. Dabei entwickelt sich das Bild oft weiter und bekommt während des Malens eine eigene Dynamik.
Was wünschen Sie sich, wenn Menschen Ihre Kunst betrachten?
Ich wünsche mir, dass meine Bilder Gefühle auslösen, vielleicht ein Lächeln oder einen Moment des Innehaltens. Wenn ein Bild jemanden berührt oder zum Träumen bringt, dann hat es sein Ziel erreicht.
Was bedeutet Malen für Sie persönlich?
Malen ist für mich ein Moment der Ruhe und der Konzentration. Wenn ich arbeite, tauche ich ganz in Farben, Formen und Stimmungen ein. In diesen Momenten entsteht eine Verbindung zwischen Idee, Gefühl und Bild.










