Der Zugang zu Galerien gilt oft als Qualitätssiegel künstlerischer Arbeit. Doch zwischen Talent und Sichtbarkeit steht ein komplexes System aus Beziehungen, Marktlogik, institutionellen Routinen und persönlichen Entscheidungen. Viele unbekannte Künstler:innen erleben, dass handwerkliche Qualität und inhaltliche Relevanz allein nicht ausreichen, um wahrgenommen zu werden.

Wer entscheidet also darüber, welche Kunst gezeigt wird – Kurator:innen, Galerist:innen, Sammler:innen, Algorithmen, Netzwerke? Welche Rolle spielen Herkunft, Ausbildung, soziale Codes oder wirtschaftliche Verwertbarkeit? Und inwiefern schützen Galerien bestehende Strukturen, statt Risiken einzugehen und neue Positionen sichtbar zu machen?

Diese Diskussion lädt dazu ein, den Mythos des offenen Kunstmarkts zu hinterfragen und die oft unsichtbaren „Türsteher“ des Systems zu benennen. Ziel ist nicht Anklage, sondern Verständnis: für Mechanismen, Machtverhältnisse – und mögliche Wege, wie künstlerische Qualität jenseits etablierter Namen Raum finden kann.

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